Internationaler Tag der Migration

Autor: Stergios Stavropoulos | Tags: migration tag arzt

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2000 den 18. Dezember zum Internationalen Tag der Migranten ausgerufen. Zehn Jahre zuvor, am 18. Dezember 1990, hatte die UN-Vollversammlung die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen angenommen. Darin heißt es in Artikel 8, dass es Migranten freisteht, "jeden Staat einschließlich ihres Herkunftsstaats zu verlassen." Dieses Recht wird durch einige Ausnahmen - etwa wenn die nationale Sicherheit oder die öffentliche Gesundheit bedroht ist - eingeschränkt. Bislang ratifizierten nur 15 Staaten die Konvention. Deutschland gehört nicht dazu.
Rund 200 Millionen Menschen gelten nach UN-Angaben als Migranten. Die Zahl stieg im vergangenen Jahrzehnt jährlich um sechs Millionen und nimmt schneller zu als das Wachstum der Weltbevölkerung.

Sie verlangen weder Chipkarte noch zehn Euro: Die Ärzte der "Malteser Migranten Medizin" behandeln Menschen, die krank werden, sich eine Versicherung aber nicht leisten können - oder nicht leisten dürfen. Knapp eine halbe Million Ausländer leben illegal in Deutschland. Der Gang zum Arzt wird für sie oft zur Mutprobe.

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