Hat die WiF tatsächlich ihren Kredit verspielt?

Autor: Stergios Stavropoulos | Tags: flensburg 2008 wif politik

Am 25. Mai 2008 sorgte die WiF bei den Kommunalwahlen in Flensburg für die Überraschung des Jahres. Mit einer knappen Mehrheit von 0,3% (Gesamt: 22,3%) vor der SSW (Gesamt: 22,0%) und der CDU (Gesamt: 20,5%) zogen sie als stärkste Partei ins Flensburger Rathaus ein. Nun werden die Stimmen laut ein erstes Fazit einzufordern!
In einem kürzlich erschienenen Artikel der shz-Redaktion stellte Joachim Pohl dem Fraktions-Chef der SPD, Helmut Trost, mehrere Fragen zu diesem Thema. Auf die Frage wie Herr Trost jenes einschätzt was die WiF bis jetzt bewirkt habe, meinte er:
 
„Der Wahlsieger hat vom Wähler einen großen Vertrauensvorschuss bekommen und verspielt. Die WiF ist ihrem Gestaltungsauftrag nicht nachgekommen, entwickelt kaum Initiativen und verbraucht ihre Energie in internen Grabenkämpfen. Im Rathaus verharrt sie leider an der Klagemauer, beklagt sich über zu wenig Posten und Positionen, schiebt die Verantwortung den anderen Fraktionen zu anstatt ihre neuen Möglichkeiten konstruktiv zu nutzen.“ Ein nüchternes Fazit.
 
Das EastTalk-Team will folgenden Leserkommentar mit aufführen um die Brisanz des Themas und dessen Aktualität aufzuzeigen. Es lautete: „Schau mer mal, wies es weitergeht. Aber anscheinend gibt es viel zu beklagen, es muss also vieles im Argen liegen. Warum werden die "Klagelieder" denn nicht beantwortet? Warum werden Posten nicht an fachkundige Ratsherren vergeben und wie bisher verteilt? Ärmel hoch, Politik für den Bürger und nicht für sich. Mittelstand stärken und Familien fördern statt Kaffee trinken und ständig über die WiF klagen. Ich lese immer nur das die WiF ja ach so anstrengend ist. Wie wäre es mit guter Politik in 2009?“
 
In diesem Sinne: Einen guten Rutsch und viel Erfolg dehnen, die es brauchen; der Politik und allen Usern!
 
Euer EastTalk-Team

  

Sag's weiter:  Twitter Facebook Google Buzz

Suche

Wetter



Login

Username:

Passwort: